NightmarePhotos
Profil Hackt man den Ausdruck Nightmare in die größten Internet-Suchmaschinen, spuckt das weltweite Netz die verschiedensten Treffer aus: Horrorfilme, Beruhigungstabletten, Computersoftware. Und eine Visual-Rock-Band aus Japan. Eine ganz besondere. Eine, die bald ihr erstes offizielles Album in Deutschland veröffentlicht.
Doch der Reihe nach: Nightmare (Aussprache im Japanischen: „Naitomea“) legen einen Traumstart hin. Innerhalb von zwei Jahren liegt ihnen halb Japan zu Füßen. Schon die ersten Demotapes der 2001 gegründeten Truppe finden reißenden Absatz, obwohl das Quintett aus Sendai, einer Millionenstadt im Nordosten Japans (auch als „Stadt der Bäume“ bekannt), anfänglich noch eine wilde, sehr ungestüme Gangart einschlägt. Ihre wüste Mischung aus Rock und Hardcore mit deftigem Schreigesang weicht von Veröffentlichung zu Veröffentlichung einem milderen, erwachseneren und zugänglicheren Musikstil, der immer mehr Menschen fasziniert.
Als Ende 2003 ihr Album „Ultimate Circus“ erscheint, hat die Band in ihrem Heimatland längst einen Majorlabel-Deal und einen eigenen Fanclub in der Tasche, der sie überall hin begleitet und unterstützt. Ein weiterer Grund für Nightmares Erfolg liegt in der optischen Präsentation der Kompositionen: Die Musiker legen großen Wert auf ihr Äußeres und auffällige, bunt zusammengewürfelte Klamotten aus den verschiedensten Modeepochen, die für die Visual-Rock-Szene so typisch sind. Nightmare sehen so aus, als seien sie gerade aus einem Computerspiel ins Wohnzimmer gebeamt worden, und das aufwändige Make-up und der Schmuck unterstreichen diese Wirkung noch.
Eher untypisch ist hingegen das Bühnengebaren der knallbunten Künstler: Sie reden und lachen viel, wenn sie live auftreten, und das widerspricht dem Verhalten der meisten anderen japanischen Rock-Musiker, die sich eher wortkarg, geheimnisvoll und zurückhaltend geben. Nightmare entwickeln sich zu den größten Sympathieträgern der Visual-Kei-Szene, die DVDs „Ultimate Circus Final“ und „Tour CPU 2004GHz“, das Album „Libido“ plus eine Hand voll Singles entwickeln sich 2004/2005 zu Dauerbrennern in japanischen Wohnstuben. Und nicht nur dort: Auch das Ausland nimmt zunehmend Notiz von Nightmare.
Womit wir in Deutschland im Jahr 2006 angekommen wären: Hier erscheint demnächst offiziell das Nightmare-Album, nach dem die hierzulande immer größere Visual-Kei-Anhängerschaft lechzt. Rockmusik von Paradiesvögeln, die seit frühester Kindheit nichts anderes als Noten im Kopf haben. Befragen wir Ende des Jahres noch mal die Internet-Suchmaschinen, indem wir erneut „Nightmare“ eintippen. Dann wird die Band aus Japan in der Trefferliste weit, weit oben stehen. Wetten?
Line-up: Yomi (Gesang) Hitsugi (Gitarre) Sakito (Gitarre) Ni~Ya (Bass) Ruka (Schlagzeug)
Internet: www.nightmare-web.com
Discography ALBUM & MINI-ALBUM
Djaïnism Ore no mono wa ore no mono (21.06.2006)
Djaïnism Omae no mono wa ore no mono (21.06.2006)
Djaïnism Omae no mono wa ore no mono/Ore no mono wa ore no mono (21.06.2006)
Djaïnism : Nightmare kuse ni namaiki dazo (limited press) (10.05.2006)
Djaïnism : Nightmare kuse ni namaiki dazo (10.05.2006)
anima (22.02.2006)
anima (22.02.2006)
Libido (25.11.2004)
Libido (25.11.2004)
Ultimate Circus (25.12.2003)
Djaïnism Ore no mono wa ore no mono (21.05.2003)
Djaïnism Omae no mono wa ore no mono (21.04.2003)
OUTLAW (21.11.2002)
SINGLE & MAXI-SINGLE
livEVIL (07.12.2005)
Яaven Loud speeeaker (10.08.2005)
Jibun no hana (01.04.2005)
Shian (21.10.2004)
Tokyo Shonen (22.07.2004)
Varuna (21.04.2004)
Akane/HATE/Over (21.11.2003)
Believe (21.08.2003)
Crash Nightmare Channel (12.08.2003)
GAIA NADIR SIDE (21.08.2002)
GAIA ZENITH SIDE (05.06.2002)
Jiyûkonbô Tenshin ranman [first press] (21.02.2002)
Jiyûkonbô Tenshin ranman [second press] (21.02.2002)
Hankôki [second press] (21.10.2001)
Hankôki [first press] (21.10.2001)
DVD
[anima] lism (28.06.2006)
Hibiya Yagai ongaku do (21.12.2005)
Love Clip Per: Vol.2 (21.09.2005)
TOUR CPU 2004GHz (16.03.2005)
love[CLIP]per (22.12.2004)
Ultimate Circus Final 03.12.12 Shibuya kokaidô (25.02.2004)
VHS
Ultimate Circus Final 03.12.12 Shibuya kokaidô (25.02.2004)
GAIA NADIR SIDE (21.08.2002)
GAIA ZENITH SIDE (05.06.2002)
BOOK
Djaïnism (05.2006)
TenkaDaiBakusou (30.11.2005)
DEMO TAPE
5+1=? (17.11.2003)
Sekibi no Tonakai (25.12.2001)
ZANGE (15.08.2001)
SABATO
Danzai
20010713
Vice
“no name”
OMNIBUS
Shock Edge 2002 (21.10.2002)
Gan-Shin Releases libido
22.09.2006 / Euro-Release 26.09.2006
Tracklist:
01 – Sanagi
02 – Varuna
03 – Sekishoku
04 – underdog
05 – Tokyo-Shonen
06 – Suna
07 – Tsuki no hikari utsutsu no yume
08 – be buried
09 – Gianism-Go
10 – Cyan
11 – Remembrance
12 – Itsuka no boku e
13 – Travel
anima
18.08.2006 / Euro-Release 18.08.2006
Tracklist:
01 – Kuyuru
02 – Neoteni
03 – livEvil
04 – Яaven Loud speeeaker
05 – Djaïnism Roku
06 – Jashin to bara
07 – Yuki sou
08 – Mahora
09 – message
10 – Rakubane
11 – Jibun no hana
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